Wie ich meinen Fersensporn „wegesse“

Wie ich meinen Fersensporn „wegesse“

Ein Fersensporn kann einem Reisejournalisten gründlich die Tour vermasseln. Jeder Schritt fühlt sich an wie ein Tritt auf einen glühenden Nagel. Doch statt nur auf Schmerzmittel zu setzen, nutze ich meine Kur hier im böhmischen Franzensbad für ein Experiment: Heilung durch Genuss.

Hier ein Blick zum Merkblatt für Allergien und ein Blick auf feine Essigspezialiäten

In diesem Blog werde ich laufend berichten, wie die Kombination aus den berühmten Moor-Anwendungen und einer gezielten, entzündungshemmenden Ernährung meine Mobilität zurückbringt.

Am Buffet muss ich mich selbst bedienen, ich schränke meinen Appetit ein, doch ein Bier oder Glas Wein werde ich immer gerne zum Abendessen nehmen.

Meine „Anti-Entzündungs-Strategie“ am Kur-Buffet

Ein Fersensporn ist im Kern eine überlastete, entzündete Sehnenplatte. Um dem Körper bei der Heilung zu helfen, stelle ich hier meine Ernährung konsequent um:

  • Omega-3 statt Schweinebraten: Die böhmische Küche ist verlockend, aber ich meide aktuell fettes Schweinefleisch. Die darin enthaltene Arachidonsäure befeuert Entzündungen. Stattdessen setze ich auf Fisch, Walnüsse und – mein Geheimtipp – einen täglichen Löffel Leinöl zum Frühstück.
  • Silizium für die Sehnen: Damit die Plantarsehne wieder elastisch wird, brauche ich Kieselsäure. In der Kureinrichtung greife ich daher verstärkt zu Hirse und Haferflocken. Das stärkt das Bindegewebe von innen.
  • Basen-Power durch Mineralwasser: Franzensbad ist berühmt für seine Quellen. Ich nutze die Trinkkur, um meinen Säure-Basen-Haushalt zu regulieren. Ein übersäuerter Körper heilt langsamer.
  • Gewürze als Medizin: Meerrettich (Křen) gehört hier fast zu jeder Mahlzeit. Er wirkt wie ein natürliches Antibiotikum und fördert die Durchblutung; was genau das ist, was meine Ferse jetzt benötigt.

Das „Franzensbader Protokoll“: Mein täglicher Plan

  1. Morgens: Hafenbrei mit Beeren und Walnüssen (für das Bindegewebe).
  2. Mittags: Viel gedünstetes Gemüse, wenig Fleisch (basisch orientiert).
  3. Zwischendurch: Ingwer-Tee und viel Heilwasser aus den Quellen.
  4. Abends: Leichte Kost, oft vegetarisch oder Fisch (um den Stoffwechsel nachts nicht zu belasten).

Ausblick

In den nächsten Tagen werde ich hier weiterhin darüber berichten, welche Anwendungen im Moor besonders gut tun, und ob die Ernährungsumstellung erste Früchte trägt. Denn mein Ziel ist klar: Ich möchte unbedingt wieder schmerzfrei für Euch unterwegs sein – denn ich habe noch viele Reisen vor.

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