Am 4. Januar 2026 beginne ich meine dritte Kur in Franzensbad. Mein Ziel ist es, wieder besser laufen zu können – getragen von der Hoffnung, dass der Körper Wege zur inneren Heilung findet. Es ist ein wunderschöner, sonniger Wintertag, während ich zum Hotel Adler laufe. Es ist ein 3-Sterne-Haus, was einerseits meinem Budget geschuldet ist, mir andererseits aber eine sehr authentische Atmosphäre bietet: Vor allem solche Tschechen sind hier zu Gast, deren Bäderkur von den Krankenkassen finanziert wird.




Bereits vor der Anreise wurde ich gebeten, vorab meine Daten per Formular zu übermitteln. Das Einchecken klappt daher schnell und reibungslos: Ein paar Erklärungen, der Schlüssel, ein Gutschein für ein Willkommensgetränk und der Kurausweis sind mein „Eintrittsticket“ für die Therme.



Das Zimmer ist großzügig geschnitten: Vom kleinen Vorraum geht’s rechts zur Dusche mit WC, und hinter einer weiteren Tür öffnet sich der Wohn- und Schlafbereich mit einem schönen Balkon. Sorgsam verstaue ich meine Sachen. Am Tisch liegen Oblaten als Geschenk parat.




Für die nächsten drei Wochen wird dies mein Zuhause sein – eine Zeit, in der ich vielen Menschen begegnen möchte. Ich werde darüber schreiben, wie Franzensbad ist, neue Ideen entwickeln und mich auch musikalisch weiter entfalten. Vom Balkon aus erhalte ich einen schönen Blick auf den Park.

Nach dem Abendessen, bei dem ich mich bereits ein wenig auf Englisch unterhalten konnte, führt mich mein Weg ins Schwesternzimmer. Dort werden meine Daten aufgenommen und die ersten Behandlungen für den nächsten Tag koordiniert. Eine ärztliche Untersuchung wird den Grundstein für meine kommenden Kurwochen legen.
Gerne stehe ich jederzeit für weitere Fragen zur Verfügung.
